Die Instrumentalisierung des Privatrechts durch die Europäische Union : Privatrecht und Privatrechtskonzeptionen in der Entwicklung der Europäischen Integrationsverfassung. - Bd. 61 Schriftenreihe des Zentrums für Europäische Rechtspolitik der Universität Bremen

Die Instrumentalisierung des Privatrechts durch die Europäische Union : Privatrecht und Privatrechtskonzeptionen in der Entwicklung der Europäischen Integrationsverfassung. - Bd. 61 Schriftenreihe des Zentrums für Europäische Rechtspolitik der Universität Bremen
by Schmid, Christoph
Baden-Baden : Nomos
9783832942625
year: 2010
XXXVIII, 861 Seiten
Broschiert
order number: 906957

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Das Buch befindet sich in einem ordentlich erhaltenen Zustand.InhaltsübersichtVorwort XIIIInhaltsübersicht XVIIInhaltsverzeichnis XXIEinleitung und Gang der Untersuchung 11. TEIL: Entwicklungsskizze des Modernen Privatrechts im Nationalstaat 51. Abschnitt: Das ethische Grundkonzept des Privatrechts 71. Kapitel: Historische und gesellschaftliche Ursprünge 72. Kapitel: Ethischer Personalismus 83. Kapitel: Ausgleichende Gerechtigkeit 94. Kapitel: Implikationen für die Privatrechtsordnung 115. Kapitel: Gesellschaftliche Rückwirkungen des ethischen Grundkonzepts 132. Abschnitt: Die gesellschaftliche Prägung des neuzeitlichen Privatrechts 151. Kapitel: Das liberale Paradigma 182. Kapitel: Das materiale Paradigma 253. Kapitel: Das neoliberal-plurale Paradigma 413. Abschnitt: Konzeptionelles Gesamtbild des gegenwärtigen Privatrechts 681. Kapitel: Gewichtung und Verhältnis der sozio-rechtlichen Paradigmata 682. Kapitel: Die Überschneidung der Rechtsparadigmata in einzelnen Fällen -dargestellt am Beispiel der Sittenwidrigkeit vonAngehörigenbürgschaften 77Epilog 892. TEIL: Integrationsverfassung und Privatrecht in historisch-evolutiverPerspektive 931. Abschnitt: Die Integrationsverfassung der Römischen Verträge und ihrVerhältnis zum Privatrecht 951. Kapitel: Die wirtschaftliche Grundkonzeption der Römischen Verträge:Integration durch Wettbewerb, Intervention und Recht 952. Kapitel: Integrationsverfassung und Privatrecht: Auswirkungen desGrundkonzepts der Verträge 992. Abschnitt: Die Gründungsphase von den Anfängen bis zum Beginn dersiebziger Jahre 1011. Kapitel: Die Entwicklung im Überblick 101XVIIBibliografische Informationendigitalisiert durch/10030932802. Kapitel: Strukturelle Verfassung: Die Richterliche Umdeutung der Verträgein eine föderale Verfassung und die Ausbildung einesVerfassungskollisionsrechts 1033. Kapitel: Materiale Verfassung: Die Effektivierung der Wirtschaftsverfassungdurch EuGH und Kommission 1104. Kapitel: Gemeinschaftsprivatrecht: Anfänge der Harmonisierung desGesellschaftsrechts 1195. Resume:Integrationsverfassung und Privatrecht in der Gründungsphase 1223. Abschnitt: Die Stagnations- und Konsolidationsphase von Anfang dersiebziger Jahre bis zum Binnenmarktprogramm 1985 1281. Kapitel: Die Entwicklung im Überblick 1282. Kapitel: Strukturelle Verfassung - Erweiterungen der föderalenKompetenzstruktur und des Verfassungskollisionsrechtsdurch den EuGH 1313. Kapitel: Materiale Verfassung - judikative, administrative und legislativeErweiterungen 1474. Kapitel: Rolle des Privatrechts - neue Angleichungsprojekte imGesellschaftsrecht, Arbeitnehmer- und Verbraucherschutzals neue gemeinschaftliche Politikfelder 1635. Resume:Integrationsverfassung und Privatrecht in der Stagnations- undKonsolidationsphase 1714. Abschnitt: Die Vollendung des Binnenmarkts, 1985-1992 1741. Kapitel: Überblick 1742. Kapitel: Verfassungsreformen: Binnenmarktprogramm und EinheitlicheEuropäische Akte 1763. Kapitel: Strukturelle Verfassung: Weiterbildung des föderalenVerfassungskollisionsrechts durch den EuGH 1894. Kapitel: Materiale Verfassung - neue judikative und administrativeAusweitungen 1935. Kapitel: Gemeinschaftsprivatrecht: Weitere Rechtsangleichung imGesellschafts-, Arbeits- und Verbraucherrecht 2086. Resume:Integrationsverfassung und Privatrecht in der Zeit desBinnenmarktprojekts 2295. Abschnitt: Die Periode von 1992 bis zur Jahrtausendwende -wirtschaftliche und politische Union 2401. Kapitel: Überblick 2402. Kapitel: Verfassungsreformen 2433. Kapitel: Strukturelle Verfassung - nationale Widerstände, internationaleVernetzung und Fortschreibung des föderalenVerfassungskollisionsrechts 2474. Kapitel: Materiale Verfassung - legislative, judikative und administrativeFortentwicklungen 270XVIII5. Kapitel: Rolle des Privatrechts - Intensivierung und Ausweitung derRechtsangleichung 2866. Abschnitt: Gescheiterte Verfassungsgebung, Osterweiterungund Neoliberalisierung ab der Jahrtausendwende 3201. Kapitel: Verfassungsentwicklung und Reformen im Überblick 3222. Kapitel: Strukturelle Verfassung 3333. Kapitel: Materiale Verfassung - judikative, administrative und legislativeErweiterungen 3464. Kapitel: Rolle des Privatrechts - vertiefte Binnenmarktregulierungund Kodifikation 3743. TEIL: Europäische Wandelungen des Privatrechts in dogmatischerRekonstruktion 4431. Abschnitt: Einwirkungen des Primärrechts auf das Privatrecht 4431. Unterabschnitt: Grundfreiheiten 4431. Kapitel: Grundfreiheiten als Diskriminierungsverbote 4442. Kapitel: Grundfreiheiten als Beschränkungsverbote 4623. Kapitel: Positive Pflichten zur Anerkennung ausländischer Normen undInstitute aus den Grundfreiheiten 4894. Kapitel: Drittwirkung der Grundfreiheiten unter Privaten 5242. Unterabschnitt: Wettbewerbsrecht 5471. Kapitel: Negative Einwirkungen des Wettbewerbsrechts auf nationalesPrivatrecht 5482. Kapitel: Positive Durchsetzungspflichten des Privatrechts zur effektivenRealisierung des Europarechts 5563. Kapitel: Wettbewerbsrecht als Regulierungsinstrument für privates Handeln imAllgemeininteresse 5762. Abschnitt: Das Unionsprivatrecht und sein Verhältnis zum nationalenPrivatrecht 6011. Unterabschnitt: Materiale undprozedurale Strukturelemente imVerbraucherprivatrecht 6011. Kapitel: Verbraucherbegriff und Verbraucheranknüpfung 6032. Kapitel: Produkthaftung 6123. Kapitel: Verbrauchervertragsrecht 6282. Unterabschnitt: Aufspaltungs-, Kohärenz-, und Koordinationsprobleme(Auswirkungen auf das formal-liberale Rechtsparadigma) 6981. Kapitel: Aufspaltungs- und Kohärenzprobleme innerhalb desUnionsprivatrechts 700XIX2. Kapitel: Koordinationsprobleme im Verhältnis von europäischemund nationalem Privatrecht 7274. TEIL: Schlussfolgerungen g20Literaturverzeichnis 835XXInhaltsverzeichnisVorwort XIIIInhaltsübersicht XVIIInhaltsverzeichnis XXIEinleitung und Gang der Untersuchung 11. Teil: Entwicklungsskizze des modernen Privatrechts im Nationalstaat 51. Abschnitt: Das ethische Grundkonzept des Privatrechts 71. Kapitel: Historische und gesellschaftliche Ursprünge 72. Kapitel: Ethischer Personalismus 83. Kapitel: Ausgleichende Gerechtigkeit 94. Kapitel: Implikationen für die Privatrechtsordnung 115. Kapitel: Gesellschaftliche Rückwirkungen des ethischen Grundkonzepts 132. Abschnitt: Die gesellschaftliche Prägung des neuzeitlichen Privatrechts 151. Kapitel: Das liberale Paradigma 18I. Grunddaten gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklung 18II. Liberales Privatrecht 191. Vertragsrecht 202. Deliktsrecht 203. Methode 21III. Die Krise des liberalen Paradigmas 232. Kapitel: Das materiale Paradigma 25I. Grunddaten gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklung 25II. Materiales Privatrecht 271. Vertragsrecht 282. Deliktsrecht 303. Einfluss der Grundrechte 314. Methode 34III. Die Krise des materialen Paradigmas 371. Grenzen des Sozialstaats 372. Dysfunktionale Wirkungen materialen Privatrechts 383. Kapitel: Das neoliberal-plurale Paradigma 41I. Grunddaten gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklung 411. Der Ordoliberalismus 412. Die ökonomische Analyse des Rechts 443. Die Ausweitung zum plural-prozeduralen Recht 49II. Neoliberal-plurales Privatrecht 521. Vertragsrecht 532. Vertragliches und deliktisches Schadensrecht 55a) Schaffung von Effizienzanreizen 55b) Ergänzungsfunktion zum öffentlichen Wirtschaftsrecht 57XXIc) Plural-prozedurale Ausweitung der Anreizsteuerung 593. Plural-prozedurale Grundrechtsfunktionen 634. Methode 653. Abschnitt: Konzeptionelles Gesamtbild des gegenwärtigen Privatrechts 681. Kapitel: Gewichtung und Verhältnis der sozio-rechtlichen Paradigmata 68I. Die Überlagerung der Gesellschaftsformen 68II. Das Verhältnis der sozio-rechtlichen Paradigmata 69III. Das Verhältnis von Gerechtigkeit und Gesellschaftssteuerung(Instrumentalisierung des Privatrechts) 711. Echte Kollisionen 722. Unechte Kollisionen 723. Exzessive Sozialsteuerung (Instrumentalisierung) 742. Kapitel: Die Überschneidung der Rechtsparadigmata in einzelnen Fällen -dargestellt am Beispiel der Sittenwidrigkeit vonAngehörigenbürgschaften 77I. Ausgangssachverhalt 78II. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 79III. Die Reaktion des Bundesgerichtshofs 80IV. Liberale Alternativlösungen 82V. Plurale Alternativlösung 84VI. Neuere Rechtsprechung 87Epilog 892. Teil: Integrationsverfassung und Privatrecht in historisch-evolutiverPerspektive 931. Abschnitt: Die Integrationsverfassung der Römischen Verträge und ihrVerhältnis zum Privatrecht 951. Kapitel: Die wirtschaftliche Grundkonzeption der Römischen Verträge:Integration durch Wettbewerb, Intervention und Recht 952. Kapitel: Integrationsverfassung und Privatrecht: Auswirkungen desGrundkonzepts der Verträge 992. Abschnitt: Die Gründungsphase von den Anfängen bis zum Beginn dersiebziger Jahre 1011. Kapitel: Die Entwicklung im Überblick 1012. Kapitel: Strukturelle Verfassung: Die Richterliche Umdeutung der Verträgein eine föderale Verfassung und die Ausbildung einesVerfassungskollisionsrechts 103I. Die Direktwirkungsdoktrin 103II. Die Vorrangsdoktrin 1041. Rechtsfolgen des Vorrangs im nationalen Recht 1052. Reichweite des Vorrangs und Konflikt mit nationalenVerfassungsgerichten 106III. Die Umdeutung des Vorlageverfahrens in ein Normenkontrollverfahren 107XXIIIV. Die Ausformung ungeschriebener europäischer Grundrechte 1093. Kapitel: Materiale Verfassung: Die Effektivierang der Wirtschaftsverfassungdurch EuGH und Kommission 110I. Freiverkehrsgrundsätze 1101. Grundlagen 1102. Ausweitung zu subjektiven Rechten 111II. Wettbewerbsrecht 1131. Die Ausgangslage nach dem EG-Vertrag (AEU) 1132. Die Ausbildung des Verfahrenssystems 1143. Erstreckung des Kartellverbots auf vertikale Vereinbarungen 1174. Kapitel: Gememschaftsprivatrecht: Anfänge der Harmonisierung desGesellschaftsrechts 119I. Vorgaben des EG-Vertrags (AEU) 119II. Erste Rechtsetzungsprojekte 1215. Resume: Integrationsverfassung und Privatrecht in der Gründungsphase 122Exkurs: Legitimationsansätze der neuen Herrschaftsstruktur 125I. Intergouvernementalismus 125II. Funktionalismus 126III. Ordoliberalismus 1263. Abschnitt: Die Stagnations- und Konsolidationsphase von Anfang dersiebziger Jahre bis zum Binnenmarktprogramm 1985 1281. Kapitel: Die Entwicklung im Überblick 1282. Kapitel: Strukturelle Verfassung - Erweiterungen der föderalenKompetenzstruktur und des Verfassungskollisionsrechtsdurch den EuGH 131I. Ausdehnung der föderalen Kompetenzstruktur 1311. Die „implied power-Doktrin 1322. Ausdehnung der Vertragsabrundungskompetenz des Art. 308 EGV(neu Art. 352 AEU) 1333. Anerkennung ausschließlicher Kompetenzen undSperrwirkungsdoktrin 13 54. Einschränkung nationaler Reservatsbereiche 1385. „Diagonale Kollisionen der Grundfreiheiten mit nationalenRegelungen außerhalb gemeinschaftlicher Zuständigkeit 139a) Grundfreiheiten vs. nationale Sozialregulierung 139b) Primärrecht vs. nationale Verfahrens- undDurchsetzungsvorschriften 1406. Die Akzeptanz der Kompetenzerweiterungen durchMitgliedstaaten und Gemeinschaftsorgane 141II. Fortschreibungen des Verfassungskollisionsrechts 1431. Unmittelbare Wirkung von Richtlinien im Verhältnis zu denMitgliedstaaten 1432. Richtlinienkonforme Auslegung 1453. Kapitel: Materiale Verfassung-judikative, administrative und legislativeErweiterungen 147I. Grundfreiheiten 147XXIII1. Erstreckung auf indirekte Diskriminierungen 1472. Ausweitung zu Beschränkungsverboten 1483. Cassis de Dijon 1534. Außerwirtschaftlich motivierte Einschränkungen 1565. Einbeziehung von Nachfragerfreiheiten 157II. Wettbewerbsrecht 1581. Wirtschafts-und industriepolitische Funktionserweiterungen 1582. Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung 1593. Verschonung staatlicher Wettbewerbsbeeinträchtigungen 160III. Anfänge marktflankierender Gemeinschaftspolitiken 1611. Forschungs- und Technologiepolitik 1612. Regional-und Strukturpolitik 1613. Umweltpolitik 1624. Kapitel: Rolle des Privatrechts - neue Angleichungsprojekte imGesellschaftsrecht, Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz als neuegemeinschaftliche Politikfelder 163I. Angleichung des Gesellschaftsrechts 163II. Sozialpolitik und Arbeitsrecht 165III. Verbraucherpolitik 166Exkurs: Die Entstehungsgeschichte der Produkthaftungsrichtlinie 1705. Resume: Integrationsverfassung und Privatrecht in der Stagnations- undKonsolidationsphase 171Exkurs: Weiterentwicklung der Legitimationsansätze 1724. Abschnitt: Die Vollendung des Binnenmarkts, 1985-1992 1741. Kapitel: Überblick 1742. Kapitel: Verfassungsreformen: Binnenmarktprogramm und EinheitlicheEuropäische Akte 176I. Das Binnenmarktprogramm 176II. Die Einheitliche Europäische Akte 1781. Die neue Rechtsangleichungskompetenz zur Herstellung desBinnenmarktes nach Art. 95 EGV (Art. 114 AEU) 1782. Das Konzept der gegenseitigen Anerkennung 1813 Delegation von Vorbereitungs-, Konkretisierungs- undImplementationsaufgaben an Normungsorganisationen, Ausschüsseund Agenturen 1834. Währungspolitik 1855. Konstitutionalisierung bestehender Gemeinschaftsaufgaben 186a) Wirtschaftlicher und sozialer Zusammenhalt 186b) Forschungs-und Technologiepolitik 187c) Umweltpolitik 1873. Kapitel: Strukturelle Verfassung: Weiterbildung des föderalenVerfassungskollisionsrechts durch den EuGH 189I. Richtlimenkonforme Auslegung 189II. Ausbildung positiver Durchsetzungspflichten aus europarechtlichenNormen 190III. Staatshaftung 192XXIV4. Kapitel: Materiale Verfassung - neue judikative und administrativeAusweitungen 193I. Grundfreiheiten 1931. Entwicklung einer europäischen Verbraucherschutzkonzeption 1932. Einbeziehung europäischer Grundrechte bei derRechtfertigungskontrolle 1953. Einschränkung des Verhältnismäßigkeitsprinzips gegenüberaußerwirtschaftlichen Regelungszielen 196II. Verstärkung des Wettbewerbsrechts 1981. Fusionskontrolle 1982. Der „Public Turn: Vorgehen gegen staatlicheWettbewerbsbeeinträchtigungen 201a) Staatliche Verstärkung privater Wettbewerbsbeschränkungen 201b) Deregulierung staatlicher und staatsnaher Unternehmenmit Monopolen und Ausschließlichkeitsrechten 202c) Beihilfenkontrolle 2055. Kapitel: Gemeinschaftsprivatrecht: Weitere Rechtsangleichung imGesellschafts-, Arbeits- und Verbraucherrecht 208I. Gesellschaftsrecht 208II. Arbeitsrecht 211Exkurs: Die Handelsvertreterrichtlinie 212III. Verbraucherrecht 2131. Verbrauchervertragsrecht 216a) Haustürgeschäfte 216b) Verbraucherkredite 218c) Pauschalreiseverträge 219d) Missbräuchliche Vertragsklauseln 2212. Produkthaftung 2266. Resume: Integrationsverfassung und Privatrecht in der Zeit desBinnenmarktprojekts 229Exkurs: Grenzen der klassischen Legitimationsansätze 232I. Intergouvernementalismus 232II. Funktionalismus 233III. Ordoliberalismus 237IV. Von der Krise der Integration zur Krise der Integrationstheorien 2395. Abschnitt: Die Periode von 1992 bis zur Jahrtausendwende -wirtschaftliche und politische Union 2401. Kapitel: Überblick 2402. Kapitel: Verfassungsreformen 243I. Der Unionsvertrag von Maastricht 243II. Der Vertrag von Amsterdam 2453. Kapitel: Strukturelle Verfassung - nationale Widerstände, internationaleVernetzung und Fortschreibung des föderalenVerfassungskollisionsrechts 247I. Nationale und internationale Vernetzungen und Begrenzungender Integrationsverfassung 247XXV1. Nationale Widerstände 2472. Einwirkungen des Wirtschaftsvölkerrechts 2493. Der Konflikt um die EG-Bananenmarktordnung 251II. Föderale Kompetenzstruktur und Handlungsformen 2541. Förmliche Statuierung des Prinzips der begrenzten Einzelermächtigung 2552. Subsidiaritätsprinzip 2553. Erforderlichkeitsprinzip 2574. Gerichtliche Kontrolle der Umsetzung der Strukturprinzipiendes Art. 5 EGV (neu Art. 5 EU) 258a) Der Streit um die Arbeitszeitrichtlinie 258b) Der Streit um das Tabakwerbeverbot 260aa) Subsidiaritätsprüfung 261bb) Befugnisprüfung 262c) Auswirkungen auf privatrechtliche Richtlinien 2645. Verstärkte Zusammenarbeit (Flexibilität) 266III. Fortschreibungen des Verfassungskollisionsrechts 2681. Vertiefung des Staatshaftungsrechts 2682. Verhältnis von richtlinienkonformer Auslegung,Direktwirkung und Staatshaftung 2684. Kapitel: Materiale Verfassung - legislative, judikative und administrativeFortentwicklungen 270I. Wirtschafts- und Währungsunion 270II. Grundfreiheiten 2731. Die Schutzbereichseinschränkung im Keck-Urteil 2732. Erweiterte Rechtfertigung von Diskriminierungen 2763. Horizontale Direktwirkung 2774. Ausdehnung auf produktions- und standortbezogeneRegelungen („process regulation) 280III. Wettbewerbsrecht: Pluralisierungs- und Renationalisierungsphänomene 2821. Märkte für Informations- und Kommunikationstechnologie 2822. Wettbewerbsrecht als transnationales Verwaltungsrechtfür privates Handeln im Allgemeininteresse 2833. Verfahrensrechtliche Reformen 2845. Kapitel: Rolle des Privatrechts - Intensivierung und Ausweitung derRechtsangleichung 286I. Gesellschaftsrecht: Subsidiarität und Wettbewerb derRechtsordnungen als neue Leitprinzipien 286II. Sozialpolitik und Arbeitsrecht 2871. Das Sozialabkommen zum Vertrag von Maastricht und weitereSozialschutzgesetzgebung 288a) Der Europäische Sozialdialog 288b) Die Richtlinie über Europäische Betriebsräte 290c) Arbeitsschutz 2912. Die Arbeitnehmerentsenderichtlinie 2913. Akzentverschiebung zur Beschäftigungspolitik? 293III. Verbraucherrecht und verwandte Binnenmarktregulierung 2941. Überblick 294XXVIa) Die Konstitutionalisierung der Verbraucherpolitik 294b) Die Verbraucherschutzpolitik der Kommission 2962. Einzelne verbraucherrechtliche und verbraucherrechtsnaheMaßnahmen 297a) Teilzeitnutzung von Immobilien (Timesharing) 298b) Zahlungsverkehr 300aa) Grenzüberschreitende Überweisungen 300bb) Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr 301c) Fernabsatz und elektronische Signaturen 304aa) Fernabsatz 305bb) Elektronische Signaturen 308d) Gewährleistung beim Verbrauchsgüterkauf 3093. Akademische und politische Anstrengungen für einEuropäisches Zivilrecht 3145. Resume: Integrationsverfassung und Privatrecht in derwirtschaftlichen und politischen Union 316Exkurs: Europäischer Föderalismus 3186. Abschnitt: Gescheiterte Verfassungsgebung, Osterweiterungund Neoliberalisierung ab der Jahrtausendwende 3201. Kapitel: Verfassungsentwicklung und Reformen im Überblick 322I. Grundrechtscharta 322II. Das Weißbuch zum Regieren in Europa 323III. Der Vertrag von Nizza 324IV. Verfassungskonvent, Verfassungsvertragund der Vertrag von Lissabon 3251. Verfahren 3252. Inhalte 3263. Wirtschafts-und Sozialpolitik 3284. Regierungskonferenz 3295. Das Scheitern des Verfassungsvertrags im Ratifikationsprozessund der Vertrag von Lissabon 3312. Kapitel: Strukturelle Verfassung 333I. Nationale und internationale Vernetzungen und Begrenzungen derIntegrationsverfassung 3341. Neue Widerstände gegen den unbeschränkten Vorrangdes Europarechts 334a) „Solange-Entscheidungen osteuropäischer Verfassungsgerichte 334b) Die Lissabon-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 335c) Der Streit um den europäischen Haftbefehl und dieVorratsdatenspeicherung 3362. Entschärfung von Konflikten mit der EuropäischenMenschenrechtskonvention (EMRK) 3383. Verhältnis des Unionsrechts zum Recht der Vereinten Nationen 340II. Föderale Kompetenzstruktur 341III. Fortschreibungen des Verfassungskollisionsrechts 3421. Richtlinienkollisionsrecht 342XXVIIa) Die Vorwirkung von Richtlinien 343b) Europarechtliche Grundlagen und nationalrechtliche Umsetzungder richtlinienkonformen Auslegung 3442. Weitere Expansionen des Staatshaftungsrechts 3453. Kapitel: Materiale Verfassung -judikative, administrative und legislativeErweiterungen 346I. Grundfreiheiten und Grundrechte 3461. Warenverkehrsfreiheit 3462. Dienstleistungsfreiheit 349a) Dienstleistungsrichtlinie 350b) Dienstleistungsfreiheit versus Streikgrundrechte vonGewerkschaften: Die Fälle Viking, Laval und Rüffert 353aa) Viking 353bb) Laval 354cc) Rüffert 355II. Grundrechte 3561. Die Grundrechtscharta 3562. Die Grundrechtsjudikatur 360a) Ungenügender Ausgleich von Grundfreiheiten und Grundrechten 361b) Die Anwendung europäischer Grundrechte gegenmitgliedstaatliche Maßnahmen 363II. Wettbewerbsrecht 3651. Das neue Kartellsrechtskonzept gegenüber vertikalen Vereinbarungen 3662. Generalreform des Kartellverfahrensrechts 3693. Reform der Fusionskontrolle 3704. Relative Kontinuität im Bereich der Missbrauchskontrolle 3715. Stärkung der Rechtsdurchsetzung 3726. Dekonstitutionalisierung des Wettbewerbsrechts? 3734. Kapitel: Rolle des Privatrechts - vertiefte Binnenmarktregulierungund Kodifikation 374I. Gesellschaftsrecht 3741. Richterliche Entwicklung des Gesellschaftsrechts 376a) Niederlassungsfreiheit 376b) Kapitalverkehrsfreiheit: Golden Shares 3782. Sekundärrechtsakte 380a) Übernahmerichtlinie 380b) Statut der Europäischen Aktiengesellschaft 382c) Richtlinie zur grenzüberschreitenden Verschmelzung 384d) Richtlinie zu Aktionärsrechten 385e) Reform der Kapitalrichtlinie 385f) Europäische Privatgesellschaft 386II. Arbeitsrecht 3871. Markfunktionale Sozialregulierung 388a) Diskriminierungsschutz 388b) Arbeitsschutz 3902. Transnationale Informations-, Konsultations-, Mitbestimmungs-und Koalitionsrechte 390XXVIII3. Einschränkung von gewerkschaftlichen Kollektivrechten durchGrundfreiheiten und Arbeitnehmerentsenderichtlinie 391III. Verbraucherrecht und allgemeines Privatrecht 3921. Der Gemeinsame Referenzrahmen 3932. Verbraucherpolitik, Verbraucherrecht und angrenzendeBereiche 397a) Elektronischer Geschäftsverkehr und Fernabsatz 401aa) Die Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr 401(1) Harmonisierte Regelungen 401(2) Herkunftslandprinzip 404bb) Datenschutz bei der elektronischen Kommunikation 406cc) Fernabsatz von Finanzdienstleistungen 406b) Die reformierte Verbraucherkreditrichtlinie 407c) Grünbuch und Entwurf zu einer horizontalenVerbraucherrechtsrichtlinie 409d) Verbraucherrechtliches Lauterkeitsrecht 411e) Europäisches internationales Privat-und Verfahrensrecht 413f) Der einheitliche europäische Zahlungsverkehrsraumund die Zahlungsdiensterichtlinie 4156. Resume: Integrationsverfassung und Privatrecht seit derJahrtausendwende 416Exkurs: Die Theorie der europäischen Mehrebenenherrschaft 419I. Institutionelle Kapazität (Effektivität) 419II. Legitimität 4201. Der demokratisch-legitimatorische Eigenwert derIntegrationsverfassung 4212. Theoretische Bedingungen und praktische Möglichkeiteneuropäischer Demokratie 422a) Das Postulat vom Demos als Vorbedingung der Demokratie? 423b) Die Theorie des deliberativen Supranationalismus 424III. Formen europäischen Regierens 4251. Intergouvernementale Politik 4252. Supranationale Politik 4263. Hierarchische Direktion durch Rechtsprechung und Verwaltung 429a) Effektivität 429b) Legitimität 4304. „Regulierter regulativer Wettbewerb 4325. Synthese: Der Effektivitätsüberschuss europäischerHerrschaft und das Konzept „nationalstaatsakzessorischenEuroparechts 4346. Gesamtresume zur Entwicklung von Integrationsverfassungund Privatrecht 434XXIX3. Teil: Europäische Wandelungen des Privatrechts in dogmatischerRekonstruktion 4431. Abschnitt: Einwirkungen des Primärrechts auf das Privatrecht 4431. Unterabschnitt: Grundfreiheiten 4431. Kapitel: Grundfreiheiten als Diskriminierungsverbote 444I. Fremdenrecht und Inländerprivilegierungen 4451. Altes Registerrecht 4452. Ausländische Bürgen 4453. Verbot von Fremdwährungshypotheken 447II. Produkthaftungsrecht 449III. Indirekte Diskriminierungen im Arbeitsrecht 451IV. Indirekte Diskriminierungen im Verbraucherrecht 452V. Diskriminierende IPR-Vorschriften 4531. Das privilegium germanicum (Art. 38 EGBGB a.F.) 4542. Anknüpfungen an die Staatsangehörigkeit 4553. Das deliktsrechtliche Ubiquitätsprinzip 457VI. Resume 4612. Kapitel: Grundfreiheiten als Beschränkungsverbote 462I. Fälle im privatrechtlichen Bereich 4621. Koestter 4622. Buet, Karner und A-Punkt Schmuckhandel 4643. Krantz 4644. Alsthom Atiantique 4665. CMC Motorradcenter 4676. Graf7 Filzmoser 4697. Auswertung 470II. Lösungsansätze der Literatur 4711. Beschränkung von Verstößen auf rechtswahlfestes und innerstaatlichzwingendes Recht? 4712. Eingeschränkter Verhältnismäßigkeitstest 4723. Übertragung der Keck-Rechtsprechung 473III. Eigener Ansatz: Kollisionsrechtliche Rekonstruktion 4751. Stand der Vorrangsdogmatik 4752. Entwicklung eines kollisionsrechtlichen Ansatzes 4773. Übertragung des Ansatzes auf das Verhältnis vonGrundfreiheiten und nationalem Recht 479a) Diagonale Kollisionen bei nationalen Normen mithöherrangigem Rechtsgut 480b) Diagonale Kollisionen bei Privatrechtsnormen derausgleichenden Gerechtigkeit 4834. Anwendung des Ansatzes auf die EuGH-Rechtsprechung 486IV. Resume 4883. Kapitel: Positive Pflichten zur Anerkennung ausländischer Normenund Institute aus den Grundfreiheiten 489I. Herkunftslandrecht und Günstigkeitsprinzip: günstigeresHerkunftslandrecht vs. strengeres Marktrecht 490XXXII. Die Berücksichtigung des Herkunftslandrechts im internationalenSachenrecht 4921. Die Ausgangssituation im internationalen Mobiliarsachenrecht 4922. Europarechtliche Einflüsse 494a) Gegenseitige Anerkennung dinglicher Sicherungsrechte? 494b) Europarechtliche Transpositionspflicht 495III. Die Anerkennung des Herkunftslandrechts im internationalenGesellschaftsrecht 4981. Die Ausgangssituation im internationalen Gesellschaftsrecht 4982. Europarechtliche Einwirkungen 500a) Segers 500b) Daily Mail 501c) Centros 503d) Überseering 506aa) Sachverhalt und Vorlage 506bb) Schlussanträge des Generalanwalts 507cc) Urteil des EuGH 510dd) Stellungnahme 511e) Die weitere Entwicklung: Sevic und Cartesio 5133. Fazit 516IV. Die umgekehrte Konstellation: Strengeres Herkunftslandrecht vs.günstigeres Marktrecht 5181. Europarecht verbietet strengeres Herkunftslandrecht (Delhaize) 5182. Europarecht erlaubt strengeres Herkunftslandrecht(Alpine Investments) 520V. Resume 5224. Kapitel: Drittwirkung der Grundfreiheiten unter Privaten 524I. Di skriminierungs verböte 5251. Warenverkehrsfreiheit 525a) Ausgangspunkt: Dansk Supermarked 525b) Rücknahme der Drittwirkung: Van de Haar undFolgeentscheidungen 5262. Arbeitnehmerfreizügigkeit 526a) Diskriminierende Verbandsregelungen: Walrave und Koch 526b) Diskriminierende allgemeine Geschäftsbedingungen:Haug-Adrion 527c) Diskriminierung durch private Arbeitgeber: Angonese 5273. Bewertung 529II. Anerkennung staatlicher Schutzpflichten 5291. Die Rechtsprechung des EuGH: Französische Bauernprotesteund Schmidberger 5292. Verallgemeinerung der Schutzpflichtenlehre? 5303. Eigene Stellungnahme 532III. Ausweitung der Drittwirkungsdoktrin auf Beschränkungen 5331. Grenzüberschreitender Arbeitnehmerschutz qua Freizügigkeit:Die Rechtssache Bosman 533a) Transfersystem 534XXXIaa) Horizontale Anwendbarkeit der Grundfreiheiten 534bb) Schutzbereich 535cc) Schranken und Rechtfertigung 535b) Ausländerklauseln 536c) Literaturkritik 537d) Eigene Stellungnahme 538aa) Grundrechtskollisionen als sachliche Kollisionen 538bb) Rechtfertigung der unterschiedlichen Behandlungvon Warenverkehrsfreiheit und Arbeitnehmerfreizügigkeit 539cc) Rechtspolitische Replik 5412. Dienstleistungsfreiheit versus Streikgrundrechte von Gewerkschaften:Die Fälle Viking, Laval und Rüffert 542IV. Rechtstheoretische Gesamtbewertung der Drittwirkungsdoktrin 543V. Resume 5462. Unterabschnitt: Wettbewerbsrecht 5471. Kapitel: Negative Einwirkungen des Wettbewerbsrechts auf nationalesPrivatrecht 548I. Reichweite und Folgen der Nichtigkeit kartellrechtswidrigerVerträge 5491. Pronuptia 5502. Andere Konfliktfälle 552II. Vorläufige Nichtigkeit von Privatrechtsgeschäften mit Beihilfecharakter 553III. Resume 5552. Kapitel: Positive Durchsetzungspflichten des Privatrechts zur effektivenRealisierung des Europarechts 556I. Exkurs: Die Staatshaftung für Verletzungen des Europarechtsals Prototyp 5561. Die Francovich-Entscheidung als Ausgangspunkt 5572. Brasserie du Pecheur 5593. Folgerechtsprechung 5604. Das geltende Staatshaftungsrecht als europäisch-nationalesMischstatut 5615. Potentielle Konfliktpunkte mit dem deutschen Recht 565II. Schadensersatzansprüche wegen Verletzung des Kartellverbots 5661. Banks 5672. Courage 568III. Rückgewähr wettbewerbswidriger Beihilfen 5701. Durchführung der Rückabwicklung und privatrechtlicheEinwendungen 5712. Übergang von Rückforderungsansprüchen auf Erwerber desBetriebsvermögens 573IV. Resume 5753. Kapitel: Wettbewerbsrecht als Regulierungsinstrument für privates Handelnim Allgemeininteresse 576I. Wirtschaftliche Gestaltungen mit außerwirtschaftlichen Implikationen 5771. Landwirtschaftliche Genossenschaften 5782. Buchpreisbindung 579XXXII3. Sportregulierung 5834. Umweltschutzkooperationen 585II. Staatlich zugelassene oder delegierte Selbstregulierung von Tarifparteien,Berufsverbänden und freiberuflichen Standesgremien 5881. Tarifverträge 5892. Staatlich delegierte Selbstregulierung von Berufs verbänden undfreiberuflichen Standesgremien 591a) Effet utile-Grundsatz und Delegationsbeschränkung alsdogmatische Ausgangspunkte 591b) Die Umdeutung der Delegationsbeschränkung in einenGemeinwohltest 593c) Bewertung 5983. Resume 5992. Abschnitt: Das Unionsprivatrecht und sein Verhältnis zum nationalenPrivatrecht 6011. Unterabschnitt: Materiale undprozedurale Strukturelemente imVerbraucherprivatrecht 6011. Kapitel: Verbraucherbegriff und Verbraucheranknüpfung 603I. Die Kritik am Verbraucherbegriff der Privatrechtsrichtlinien 604II. Kapitel: Einzelfälle 6071. Haustürgeschäfte 6072. Kreditverträge 6073. Vorformulierte Vertragsklauseln 6084. Gewährleistungs- und Schadenshaftung nach Verbrauchsgüterkauf-und Produkthaftungsrichtlinie 609Exkurs: Zahlungsverzug 610III. Resume 6112. Kapitel: Produkthaftung 612I. Die Gefährdungshaftung für Produktrisiken und ihre Legitimation 6131. Richtlinienregelung 6132. Rechtstheoretische und ökonomische Rechtfertigungsansätze 614a) Die These der Kompensation von Sonderrisiken(materialer Ansatz) 614b) Optimierung der Schadensvermeidung (neoliberaler Ansatz) 615c) Förderung rationaler Innovations-, Organisations- undLernprozesse (prozeduraler Ansatz) 617II. Übereinstimmung mit technischen und wissenschaftlichen Normen 6181. Richtlinienregelung 6182. Verknüpfung von europäischem Produkthaftungs- undProduktsicherheitsrecht 619III. Unvermeidbarkeit des Fehlers nach dem Stand von Wissenschaftund Technik 6211. Richtlinienregelung und EuGH-Rechtsprechung 6212. Rechtstheoretische und ökonomische Analyse 623IV. Probleme der Beweislastverteilung 626V. Resume 627XXXIII3. Kapitel: Verbrauchervertragsrecht 6281. Unterkapitel: Prozedurale Instrumente 628I. Informationspflichten 6281. Ökonomische, vertragstheoretische und konstitutionelle Fundierung 6292. Informationspflichten im gemeinschaftlichen Verbrauchervertragsrecht 631a) Grundelemente gemeinschaftlicher Informationspflichten 631b) Die Reichweite von Informationspflichten und das europäischeVerbraucherleitbild 632aa) Verbrauchsgüterkaufrichtlinie 633bb) Klauselrichtlinie 6353. Dysfunktionale Wirkungen gemeinschaftlicher Informationspflichten,insbesondere Informationsüberflutung 636II. Formvorschriften 6391. Theoretische Fundierung von Formvorschriften 6402. Exzessive Materialisierungsphänomene bei der Umsetzungeuropäischer Formvorschriften 642a) Verbraucherkreditrichtlinie 642b) Timesharing-Richtlinie 643III. Widerrufsrechte 6451. Vertragstheoretische und ökonomische Rechtfertigung 6462. Die rechtstechnische Konstruktion von Widerrufsrechten 650IV. Resume 6532. Unterkapitel: Materiale Instrumente 654I. Richterliche Inhaltskontrolle vorformulierter Vertragsklauseln 6551. Ökonomische Rechtfertigung 6552. Konzeptuelle Grundprobleme der Richtlinienregelung 658a) Die Berücksichtigung der konkreten Umstände desZustandekommens eines Vertrages 658b) Erstreckung der Kontrolle auf „Einmalklauseln 660II. Inhaltsgestaltendes zwingendes Recht 6621. Ökonomische Bewertung 6632. Europarechtliche Inhaltsgestaltungen mit dysfunktionalen Wirkungen 665a) Die Unabdingbarkeit von Gewährleistungsansprüchen nach derVerbrauchsgüterkaufrichtlinie 666aa) Status quo 666bb) Dogmatische und ökonomische Kritik 666cc) Umgehungskonstruktionen 668b) Ausschluss von Nutzungsersatzansprüchen nach derFernabsatzrichtlinie 670c) Die Regelung des Teilbetriebsübergangs nach derBetriebsübergangsrichtlinie 674III. Verfassungsrechtliche Abhilfe gegen exzessive Materialisierungen? 677IV. Resume 6783. Unterkapitel: Flankierende (materiale undprozedurale) kollisionsrechtlicheInstrumente 680I. Grundlagen 680xxxrvII. Die Grundregel kollisionsrechtlichen Verbraucherschutzes nachder Rom I-Verordnung 682III. Der Mindestharmonisierungsgrundsatz und anderekollisionsrechtliche Sonderregeln für Binnenkollisionen 6841. Das Konzept der Mindestharmonisierung 6842. Kombination aus Mindestharmonisierung und Herkunftslandprinzipim Wege der Rechtsfortbildung de lege lata? 6863. Die gesetzlich geregelte Kombination von Rechtsangleichungund Herkunftslandprinzip in der E-Commerce-Richtlinie 688IV. Sonderregeln für Drittstaatenkollisionen 6901. Die Kollisionsnormen der Verbraucherrichtlinien 6902. Realisierung kollisionsrechtlichen Schutzes bei Fehlen vonKollisionsnormen 692a) Analoge Anwendung des Art. 3 Abs. 3 Rom I-VO? 692b) International zwingender Charakter von Richtlinien- undUmsetzungsbestimmungen 693aa) Pauschalreiserichtlinie 693bb) Handelsvertreterrichtlinie: Der Fall Ingmar 694V. Resume 6952. Unterabschnitt: Aufspaltungs-, Kohärenz-, und Koordinationsprobleme(Auswirkungen auf das formal-liberale Rechtsparadigma) 6981. Kapitel: Aufspaltungs- und Kohärenzprobleme innerhalb desUnionsprivatrechts 700I. Lücken, sachfremde Aufspaltungen undRegelungsbereichsausnahmen 7001. Produkthaftungsrichtlinie 700a) Fehlerbegriff 701b) Schadensbegriff 702aa) Schäden an der hergestellten Sache undVermögensfolgeschäden 702bb) Immaterielle Schäden 702cc) Kausalität, Mitverschulden und Innenausgleich 703dd) Haftungsausfüllung 704(1) Haftungshöchstgrenze 705(2) Selbstbeteiligung 7062. Elektronischer Geschäftsverkehr 7073. Verfehlte Regelungsbereichsbestimmung der Haustürwiderrufsrichtliniedurch den EuGH: der Fall Dietzinger 708II. Unterschiedliche Verwendung abstrakter Systembegriffe 7111. Der Schadensbegriff verschiedener Richtlinien 7122. Der Fall Leitner 7133. „Einheit der Unionsrechtsordnung als Auslegungskriterium? 715III. Dogmatische und inhaltliche Friktionen zwischen einzelnen Rechtsakten 7181. Unterschiedliche Widerrufsfristen 7192. Konkurrenz unterschiedlicher Widerrufsregeln: der Fall Travel Vac 720XXXV3. Verallgemeinerungsfähigkeit der Rechtsfolgen einesVerbraucherwiderrufs? 7214. Abstimmungsprobleme zwischen Unionsprivatrecht undinternationalen Abkommen: Haftung von Luftfahrtunternehmen 7225. Inhaltlich-konzeptionelle Regelungswidersprüche: unerbeteneAnrufe und elektronische Post 724IV. Resume 7252. Kapitel: Koordinationsprobleme im Verhältnis von europäischemund nationalem Privatrecht 727I. Die inkonsistente Abgrenzung von richtlinienkonformerAuslegung und horizontaler Direktwirkung von Richtlinien 7281. Grenzen der richtlinienkonforme Auslegungaus europarechtlicher Sicht 730a) Von Colson und Kalmann 731b) Marleasing 733c) Faccini Dorf 734d) Ruiz Bernäldez 735e) Bellone und Centrosteel 736f) Oceano 737g) Pfeiffer und Adeneier 7382. Grenzenlose Zulassung richtlinienkonformerRechtsfortbildung im nationalen Recht? 7403. Beschränkte Anerkennung der horizontalen Direktwirkung 742a) Private Durchsetzung von Verboten des nationalenWettbewerbsrechts 742b) Einwirkung richtlinienwidriger staatlicher Verboteauf die Vertragserfüllung unter Privaten 743aa) Glockengasse und Leclerc Siplec 743bb) Unilever 7443. Abgrenzungsversuche in der Literatur 7454. Kritik und Abhilfemöglichkeiten 748II. Die Rollenverteilung zwischen dem EuGH und nationalenGerichten bei der Konkretisierung von unbestimmtenRechtsbegriffen und Generalklauseln 7501. Die Konkretisierung einzelner Generalklauseln desVerbraucherprivatrechts 751a) Der Missbräuchlichkeitsbegriff der Klauselrichtlinie 751aa) Grundlagen der Richtlinienregelung 751bb) Implikationen des Mindestharmonisierungsprinzips 753cc) Die EuGH-Rechtsprechung zur Konkretisierungdes Missbräuchlichkeitsbegriffs 756b) Schadens- und Fehlerbegriff derProdukthaftungsrichtlinie 760c) Schadensbegriff der Pauschalreiserichtlinie 7622. Dogmatische Ansätze zur Begrenzung derKonkretisierungskompetenz des EuGH 7633. Kritik 765XXXVIIII. Konkurrenz- und Sperrwirkungsprobleme 7661. Fehlen einer Konkurrenzregelung 7672. Europarechtliche Vorgaben für das nationale Lückenfüllungsrecht 7683. Regelung des Verhältnisses durch sekundärrechtlicheKonkurrenzregeln 7694. Fallstudie: Konkurrenzprobleme zwischen europäischemProdukthaftungsrecht und nationalen Haftungsrechten 770a) Die Konkurrenzregel des Art. 13 der Produkthaftungsrichtlinie 770b) Die Rechtsprechung des EuGH zum Verhältnis vonProdukthaftung und nationalen Haftungsregimen 771aa) Verhältnis zum spanischen Recht 771bb) Verhältnis zum französischen und griechischen Recht 773c) Kritik 775aa) Formal-dogmatische Perspektive 775bb) Erweiterte folgenorientierte Perspektive 7765. Fallstudie: Sperrwirkungsprobleme im Fall derArbeitnehmerentsenderichtlinie 779IV. Europarechtlich induzierte Aufspaltungen im nationalen Recht 7811. Europarechtliche Enklaven im nationalen Recht 7822. Überschießende Umsetzung und Auslegungszuständigkeit des EuGH 783V. Kohärenz- und Kompatibilitätsprobleme (Systembrüche) 7871. Das Verhältnis der Publizitätsrichtlinie und niederländischenRegelungen zu Interessenkonflikten von Vertretungsorganen im FallRabobank 788a) Sachverhalt 788b) Niederländisches Recht und Publizitätsrichtlinie 788c) Entscheidung des EuGH 7922. Friktionen zwischen Verbrauchsgüterkaufrichtlinie und reformiertemSchuldrecht 794a) Kriterien der Vertragskonformität 794aa) Einseitige Verkäuferbeschreibungen 794bb) Öffentliche Äußerungen 797b) Sekundäre Gewährleistungsrechte 798aa) Fristsetzung beim Übergang zu sekundärenGewährleistungsrechten 798bb) Bestehen sekundärer Gewährleistungsansprüchetrotz erfolgreicher Nacherfüllung? 800VI. Eindimensional effet utile-orientierte Judikatur des EuGH und Problemedes Vorabentscheidungsverfahrens - dargestellt am Beispieldes Falles Heininger 8021. Sachverhalt und instanzgerichtliche Entscheidungen 8022. Vorlagebeschluss des BGH 8043. Urteil des EuGH 8054. Nationale Folgeentscheidungen 8085. Reaktionen des deutschen Gesetzgebers 8106. Europäische Nachfolgeentscheidungen 8137. Kritik 814XXXVIIVII. Resume 8164. Teil: Schlussfolgerungen 820I. Instrumentalisierung und Prozeduralisierung als Schwerpunkteder Europäisierung 820II. Das alternative Leitbild eines„konstitutionell-nationalstaatsakzessorischen Europarechts 8241. Judikative Ebene 8252. Legislative Ebene: Korrekturmöglichkeiten im Richtlinienrecht 830III. Die Projekte eines Europäischen Zivilgesetzbuchs und einesEuropäischen Rechtsinstituts 831Literaturverzeichnis 835XXXVIII